Es gab etwas Aufruhr über ein Update im Dezember, zusammen mit Berichten über große Rankingveränderungen im November, allerdings berichtete Google selbst von keinen Veränderungen.
Durch das Jahr 2006 hindurch, schien Google Änderungen am Supplemental Index (ergänzender Index der Google-Suche auf der sich Websites befinden, die nicht ganz den Qualitätsansprüchen entsprechen) vorzunehmen und auch wie gefilterte Seiten behandelt werden. Ende 2006 behaupteten sie, dass es sich beim Supplemental Index nicht um eine Strafe handelte (auch wenn es den Anschein machte).
Genau genommen war Big Daddy ein Infrastruktur-Update (wie etwa „Caffeine“) und wurde über einige Monate hinweg veröffentlicht. Die Veröffentlichung war im März 2006 abgeschlossen. Big Daddy änderte wie Google die URL-Kanonisierung, Weiterleitungen (301/302) und andere technische Probleme handhabt.
Google veröffentlichte eine Reihe von Updates, welche hauptsächlich auf Links mit geringer Qualität abzielten, einschließlich wechselseitige Links, Link Farmen und bezahlten Links. Jagger wurde in mindestens 3 Phasen veröffentlicht, ungefähr von September bis November 2005, wobei die größte Auswirkung im Oktober verzeichnet wurde.
Nach dem Start des Local Business Centers im März 2005 und der Ermutigung von Unternehmen ihre Informationen zu aktualisieren, führte Google die Maps-Daten mit dem LBC zusammen, was letztendlich eine Reihe von Änderungen im lokalen SEO zur Folge hatte.
Gilligan wurde auch das „falsche“ Update genannt. Webmaster beobachteten Änderungen (vermutlich sogar als diese sich gerade in der Umsetzung befanden), aber Googles Aussage nach, gab es kein großes Algorithmus Update. Matt Cutts schrieb einen Blogpost in dem er erklärte, dass Google (zu dieser Zeit) täglich Index-Daten aktualisierte, aber Toolbar Page Rank und einige andere Metriken nur einmal alle drei Monate.
Im Gegensatz zu früheren Personalisierungsversuchen, für die benutzerdefinierte Einstellungen und Profile erforderlich waren, wurde 2005 die personalisierte Suche eingeführt. Diese griff direkt in den Suchverlauf der Nutzer ein, um die Ergebnisse automatisch anzupassen. Auch wenn die Auswirkung am Anfang eher gering war, so würde Google dennoch damit fortfahren den Suchverlauf für viele Applikationen zu nutzen.
Google erlaubte Webmastern XML Sitemaps über Webmaster-Tools einzureichen und damit traditionelle HTML-Sitemaps zu umgehen. Dies erlaubte es SEOs direkten (wenn auch geringen) Einfluss auf das Crawling und die Indexierung der Suchmaschine zu haben.
„GoogleGuy“ (wahrscheinlich Matt Cutts) gab bekannt, dass Google „so etwas wie 3,5 Änderungen in der Suchqualität“ eingeführt hat. Niemand war sich sicher worauf sich die halbe Änderung (0,5) bezieht, aber Webmaster World Mitglieder spekulierten, dass Bourbon änderte, wie doppelte Inhalte und nicht-kanonische (www vs. nicht www) URLs behandelt wurden.
Webmaster beobachteten Rankingveränderungen, aber die genauen Einzelheiten des Updates waren unklar. Einige dachten, dass Allegra die „Sandbox“ (mit diesem Begriff wird das plötzliche Abrutschen einer neuen Website in den Suchergebnissen bezeichnet) beeinflusst hätte, während andere glaubten, dass das LSI (Latent Semantic Indexing) angepasst wurde. Ausserdem spekulierten einige, dass Google damit begonnen hatte verdächtige Links zu bestrafen.