Als Antwort auf den Wettbewerb mit großen sozialen Netzwerken wie etwa Facebook und Twitter, veröffentlichte Google den +1 Button (direkt neben den Ergebnislinks). Ein Klick auf „+1“ erlaubt es Usern Suchergebnisse innerhalb ihres sozialen Kreises (ein „social circle“ im Sinne Googles ist die datenschematische Aufbereitung des sozialen Geflechtes eines Nutzers) zu beeinflussen, bei organischen, wie auch gekauften Suchergebnissen.
Ein großes Algorithmusupdate traf viele Websites empfindlich; bis zu 12% der Suchergebnisse waren betroffen (diese Zahl kam direkt von Google). Panda schien sich gegen Thin Content, Content-Farmen, Websites mit einem unausgewogenen Anzeigen-zu-Content Verhältnis und eine Reihe weiterer Qualitätsprobleme zu richten. Panda wurde über die letzten paar Monate veröffentlicht und startete in Europa im April 2011.
Als Antwort auf prominente Spam-Fälle brachte Google ein Update heraus, welches dabei helfen soll die Zuordnung von Inhalten besser erkennen zu können und Scraper zu stoppen. Laut Matt Cutts waren hiervon etwa 2% der Anfragen betroffen. Es handelte sich hierbei um einen eindeutigen Vorläufer für die Panda-Updates.
In einer seltenen Wendung der Ereignisse, resultierte ein öffentliches Outing der zwielichtigen SEO Praktiken von Overstock.com in einer öffentlichen Strafe seitens Google. JCPenny wurde im Februar ebenfalls mit einer Strafe für ähnliches Verhalten belegt. Beide Vorfälle repräsentierten eine Änderung in Googles Verhalten und deuteten auf das Panda-Update hin.
Nach einem Zeitungsbericht in der New York Times, darüber wie die E-Commerce Website DecorMyEyes auf negativen Bewertungen basierend am ranken war, vollzog Google eine seltene Handlung und passte rückgreifend den Algorithmus an, um auf Websites abzuzielen, die eine ähnliche Taktik anwenden.
Google und Bing bestätigten, dass sie soziale Signale (Interaktionen und Beziehungen auf den Social-Media-Plattformen) benutzen, inklusive Daten von Twitter und Facebook, um Rankings zu bestimmen. Matt Cutts bestätigte, dass es sich hierbei um eine relativ neue Entwicklung auf Seiten Googles handelt, auch wenn einige SEOs schon lange vermuteten, das dies geschehen würde.
Ein Icon eines Vergrößerungsglases erschien in den Google-Suchergebnissen, das dem Nutzer erlaubte eine Vorschau der Landing Pages direkt aus den SERPs heraus anzusehen. Diese Änderung signalisierte erneut Googles Fokus auf die Qualität, das Design und die Usability der Landing Pages.
Als Erweiterung von Google Suggest wurde Google Instant präsentiert, das Suchergebnisse anzeigt, während die Anfrage noch getippt wird. Die SEO-Szene spielte größtenteils verrückt, bis sie erkannte, dass die Auswirkung dieser Änderung eher klein ausfiel.
Obwohl es sich nicht um ein traditionelles Algorithmus-Update handelte, begann Google damit, der gleichen Domain zu erlauben, mehrfach auf einer Suchergebnisseite (SERP) zu erscheinen. Vorher waren Domains darauf limitiert 1-2 mal gelistet zu werden oder 1 mal mit weiteren Ergebnissen in einer eingerückten Darstellung.
Nach monatelanger Testphase beendete Google die Veröffentlichung der Caffeine Infrastruktur. Caffeine steigerte nicht nur Googles Geschwindigkeit, sondern integrierte Crawling und Indexierung stärker in den Algorithmus, was (laut Google) zu einem um 50% frischeren Index führte.